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Geschichte Laßnitz bei Murau

Seehöhe 800 m

Zweigeteilt in die Ortschaften Steirisch Laßnitz und St. Egidi reicht das Gebiet von Steirisch Laßnitz bei Murau, mit ca. 1050 Einwohnern, vom Fuße der Stolzalpe bis hin zur Frauenalpe und nach St. Lambrecht. Laßnitz bietet eine breite Palette von Angeboten, die sich von Sehenswürdigkeiten über traditionelles Brauchtum, Berg- und Familienwanderungen, Badeseen, ökologischen Schauflächen bis hin zum Radfahren erstrecken.

Für ausgezeichnete Versorgung und steirische Gastlichkeit sorgen unsere beliebten Gasthöfe, Restaurants, Privathäuser und Bauernhöfe. Die Laßnitzer Volksschauspiele, vor über 200 Jahren zum ersten Mal aufgeführt, sind mittlerweile zu einem Beispiel volkstümlicher Kultur weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt geworden. Laßnitz bei Murau; ein Ort der Alternative, Erholung in einer noch unberührten Natur, verbunden mit traditionellem Brauchtum und aktiven Vereinsleben für Jung und Alt.

Ein Teil, der heute zur Stadtgemeinde Murau gehörenden, Katastralgemeinde Laßnitz gehörte bis ins 16. Jahrhundert zum „Gericht in der Probst und in der Laßnitz“, das zum Herrschaftsbereich der steirischen Adelsfamilie Liechtenstein gehörte.

Güter dieser Familie sind im Gebiet seit 1181 nachweisbar: damals tauschte Dietmar III. sieben Huben am Laßnitzbach samt dazugehörigem Wald gegen andere Besitzungen im Aichfeld bei Judenburg.

Die Aufhebung der Grundherrschaften erfolgte 1848. Die Ortsgemeinde als autonome Körperschaft entstand 1849/50.

Nach der Annexion Österreichs 1938 kam die Gemeinde zum Reichsgau Steiermark, 1945 bis 1955 war sie Teil der englischen Besatzungszone in Österreich.


Auf Grund der Gemeindestrukturreform 2015 wurden die Gemeinden Murau, Steirisch Laßnitz, Triebendorf und Stolzalpe per 01.01.2015 vereinigt zur neuen Stadtgemeinde Murau.


Nähere Informationen finden Sie hier:
http://www.murau.gv.at/politik/