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Geschichte Triebendorf

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Seehöhe 824 m

Die, heute zur Stadtgemeinde Murau gehörende, Katastralgemeinde Triebendorf liegt in der Mitte des Bezirkes Murau auf einer Seehöhe von 824 m und grenzt an die Gemeinden Steirisch Laßnitz, Stolzalpe, Frojach-Katsch und St. Blasen. Mit einer Fläche von 8,51 km² und seinen 144 Einwohnern war Triebendorf bis 31.12.2014 eine der kleinsten Gemeinden der Steiermark.

Mit Beschluss der Steiermärkischen Landesregierung vom 1. Juni 1999 wurde der damaligen Gemeinde Triebendorf das Recht zur Führung eines eigenen Gemeindewappens verliehen.

Beim Umbau des Gemeindehauses wurde speziell auf die Erhaltung der Außenfassade geachtet, wo auch ein Römerstein eingemauert ist, der als Grundlage für das Erstellen des Gemeindewappens diente. Dieser Römerstein und noch viele andere Römerfunde stammen aus der Gegend von Triebendorf, ebenso sind im Haus Triebendorf Nr. 2, zwei Römersteine eingemauert. Diese Römerfunde bewegten Napoleon Bonaparte im Jahre 1797, von seinem Hauptquartier auf Schloss Schrattenberg, einen Ausritt  nach Triebendorf zu machen.

Das Holzzeichen, ein überdimensionaler Rechen deutet auf das überwiegend von Landwirtschaft geprägte Gebiet hin. Die Murbrücke wurde ganz aus Holz errichtet, ebenso die überdachte Eisbahn, die für Veranstaltungen ausgerichtet ist - auch hier wurde auf eine spezielle Holzbauweise geachtet.

Das überwiegend ländlich strukturierte Gebiet erfreut sich aber auch einiger gut geführter Klein-und Mittelbetriebe, wie Orgelbau Vonbank, Transporte Ebner, Motorsägen, Landmaschinen Werkstätte und Verkauf Fa. Reßler, Schotter- und Betonwerk Fa. Metnitzer.

Ganz besonders lädt Triebendorf zum Wandern, Radfahren und Mountainbiken ein. Links und rechts der Mur führen die Wege auf unsere Hausberge, die bis auf eine Seehöhe von 1.200 m bewirtschaftet werden. Auf den Murberg, von dem es den schönsten Ausblick talabwärts und auch das Murtal hinauf gibt, führt eine asphaltierte Straße. Den Achnerberg kann man auf einer Schotterstraße bewandern, dort hat man auch die Möglichkeit Richtung Stolzalpe weiterzuwandern. Auf der anderen Seite der Mur nach der Murbrücke führt ein Schotterweg in die Karchau, ein besonderes kulinarisches Ziel ist dort der Karchauerwirt - Familie Moser.

 

Der Radweg mit einer Länge von etwa 3,5 km in der Katastralgemeinde Triebendorf hat einiges zu bieten. Ein kurzer Anstieg mit darauffolgender steiler Abfahrt, dann aber ganz flach und entspannt entlang der Mur vorbei an der unter Naturschutz stehenden Murinsel, weiter über die Murbrücke Richtung Frojach.


Auf Grund der Gemeindestrukturreform 2015 wurden die Gemeinden Murau, Steirisch Laßnitz, Triebendorf und Stolzalpe per 01.01.2015 vereinigt zur neuen Stadtgemeinde Murau.


Nähere Informationen finden Sie hier:
http://www.murau.gv.at/politik/